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Ein neues Projekt

1: Um was geht es?

George B. Wenzel arbeitet zur Zeit an seinem zweiten Roman. Diesmal eine Kriminalgeschichte, in der die Gier und die Macht eine große Rolle spielen. Ein Kriminalroman über das Business, über Betrug und Manipulation, über Diebstahl, Lüge und Korruption.

Lassen Sie sich überraschen und schauen Sie ab und zu hier herein, was der Autor Ihnen mitzuteilen hat.

Eine halbe Wahrheit ist eine ganze Lüge!

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Wenn man aufrichtig nach der Wahrheit sucht, muss man sich über moralische Bedenken hinwegsetzen; wir können ja nicht im Vorhinein wissen, ob sich die Wahrheit als etwas erweisen wird, was die betreffende Gesellschaft für erbaulich hält.
3. Earl Russell, britischer Philosoph,
Mathematiker und Logiker.
18. Mai 1872, 2. Februar 1970

 

Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun,
sondern auch für das, was wir nicht tun.

Molière

(1622 - 1673), eigentlich Jean-Baptiste Poquelin, französischer Komödiendichter und Schauspieler

2: Was beinhaltet es?

Betrug, Manipulation, Untreue, Vorteilsnahme, Bestechung, Korruption und Diebstahl oder andere Rechtsbrüche sind in der Realität kein Einzelfall. Vielen Menschen ist nicht bewusst, wo Betrug, Korruption, Manipulation oder Diebstahl anfängt und ab wann bestimmte Aktivitäten strafrechtlich relevant werden. Wissenschaftliche Arbeiten beweisen immer wieder, dass ein Teil der Bevölkerung sehr schnell bereit ist, gegen Gesetze zu verstoßen, solange sie das Gefühl haben, dabei nicht entdeckt zu werden. Begründungen für dieses Verhalten sind schnell gefunden und sei es auch nur deswegen, weil es vermeintlich alle machen, weil sonst nichts funktioniert, weil man sonst keine Geschäfte macht oder ähnliche erstaunliche Ausführungen, wie man sie eigentlich nur in sogenannten ›Bananenrepubliken‹ erwarten würde. Für Geld sind manche Menschen bereit fast alles zu tun, selbst wenn sie dabei für sich selbst ein hohes Risiko eingehen. Oft genug wird nur die Sinnhaftigkeit von Gesetzen und Regeln in Frage gestellt und nicht das eigene Fehlverhalten. Dabei wird jedoch meist Ursache und Wirkung verwechselt. Als Verteidigungsstrategie ist dieses Verhalten absolut untauglich.


Wer jedoch glaubt, dass derartige Verhaltensweisen nur im Geschäftsleben vorkommen, irrt gewaltig. Wir können solche Situationen auch in unserem Privatleben feststellen. Selbst Familien sind nicht grundsätzlich davor geschützt, dass jemand seinen ganz persönlichen Vorteil zum Nachteil anderer sucht. Natürlich gilt auch hier, dass derjenige dann für sich ›gute Gründe‹ ins Feld führt. Meist spricht man dann nicht von Betrug oder Manipulation, sondern von ›Vertrauensmissbrauch, oder Ähnlichem‹.

Moral und Ethik - also allgemein anerkannte Werte und Handlungsprinzipien - sind für manche Menschen ohnehin nur dann relevant, wenn sie selbst negativ betroffen sind. Es ist nicht selten, dass manche Menschen andere Personen abschätzend oder vorverurteilend bewerten und behandeln. Ressentiments im geschäftlichen, aber auch im privaten Umfeld sind nicht außergewöhnlich. Papst Franziskus vertrat kürzlich in einem Interview die Meinung ›Lieber Atheist sein als ein heuchlerischer Katholik‹. Diese Aussage gilt ganz sicher für alle Glaubensrichtungen und selbstverständlich auch für Atheisten (.. dann eben in anderer Konstellation). Er beschreibt damit drastisch, wie Menschen in unserer Gesellschaft denken und agieren. Schon Wilhelm Busch beschrieb diese Art in der ›Frommen Helene‹.
»Als Onkel Nolte dies vernommen,
War ihm sein Herze sehr beklommen.
Doch als er nun genug geklagt:
»Oh!« - sprach er - »Ich hab’s gleich gesagt!
Das Gute - dieser Satz steht fest,
Ist stets das Böse, was man lässt!
Ei, ja! - Da bin ich wirklich froh!
Denn, Gott sei Dank! Ich bin nicht so!!«


Dass eigene unmoralische Verhalten gegenüber anderen wird deshalb oft mit vorgeschobenen Gründen gerechtfertigt. Zum Beispiel, weil man jemand anderen um jeden Preis beschützen will. Doch vor allem geschieht das, um seine eigenen egoistischen Interessen zu wahren. Ein Geschiedener ist, nicht nur in den Augen der katholischen Kirche, moralisch gesehen, ein Außenseiter. Moral und Ethik wird für diese Menschen jedoch spätestens dann relevant, wenn sie selbst tatsächlich in negativer Weise betroffen sind oder sich auch nur selbst als Geschädigte sehen. Dann sind es die Ersten, die umgehend nach Aktionen, nach mehr Kontrollen und schärferen Strafen, rufen. Ein seltsames, ja gespaltenes Rechtsverständnis, nicht wahr?

Whistleblower, also Hinweisgeber, die Missstände in ihren Betrieben oder Organisationen aufdecken und öffentlich machen, sind noch immer nicht gegen Willkür geschützt und werden oft von ihren Arbeitgebern als Denunzianten, als Nestbeschmutzer, betitelt. Dies ist allerdings eine Betrachtungsweise, die noch von der Gesetzgebung des Dritten Reiches geprägt ist. Der Gesetzgeber hat dies bis heute nicht korrigiert.

 

Viele der oben erwähnten Themen werden in dem neuen Projekt enthalten sein. Lassen Sie sich überraschen.

Im Übrigen ...

Auch wenn man nicht alles sogleich klärt, bedeutet es nicht, dass man es vergessen hat. Auch wenn man nicht gleich über alles spricht, heißt es nicht, dass man nicht Bescheid weiss. Irgendwann wird eine Klärung herbeigeführt, irgendwann müssen wir für unser Tun (oder auch Nichttun) geradestehen. Vor uns, vor unseren Kindern und Kindeskindern!

3: Was wird daraus?

Ein Kriminalroman!

Wie oft haben Sie in Unterhaltungen schon die Formulierung gehört oder selbst benutzt:

»Ich sage Ihnen ganz offen und ehrlich…« 
        oder
»Ehrlich gesagt ….«

Mal ehrlich, muss man Ehrlichkeit besonders betonen? Ist man sonst unehrlich?

Auf der Suche nach einer Definition für Wahrheit fand ich eine, die mir, als Einleitung für diesen Roman, am besten geeignet scheint.

Ein halbleeres Glas Wein ist zwar zugleich ein halbvolles, aber eine halbe Lüge mitnichten eine halbe Wahrheit.
Jean Cocteau

Das Zitat von Jean Cocteau lässt erahnen, dass das Thema Wahrheit ein schwieriges ist. Sie ist per Definition eine eindeutige, aber auch eine gefährliche Sache.

Wahrheit bedeutet, es darf nichts weggelassen, aber auch nichts hinzugefügt werden. Nur diese Wahrheit ist die ganze Wahrheit. Dennoch, die Wahrheit vieler muss nicht immer zu 100% identisch sein, aber alles zusammen kann einen noch näher an die tatsächliche, an die wirkliche Wahrheit führen! Das darf jedoch nicht zu dem Trugschluss führen, dass eine halbe Wahrheit die Wahrheit ist. Eine halbe Wahrheit ist immer noch eine ganze Lüge. In diesem Zusammenhang muss eines klar gesagt werden und verzeihen Sie die Formulierung: Für den Glauben ist die Kirche zuständig, einem Ermittler helfen ausschließlich Fakten. Deshalb, im Zweifelsfall, sprich ohne genügend Beweise, muss zu Gunsten der betroffenen Person entschieden werden. Einflussnahmen, von wem auch immer, auf Grund von politischen, geschäftlichen oder persönlichen Interessenlagen, sind grundsätzlich abzulehnen. Alle Personen, die von einer derartigen Untersuchung betroffen sind, haben Anspruch auf eine absolut professionelle und sachlich fundierte Untersuchung, die nur der Wahrheitsfindung verpflichtet sein darf. Diese Anforderungen an einen Ermittler, einen Investigator, sind deshalb hoch, sehr hoch. *

 

Im Gegensatz dazu darf, ja muss ein Roman-Autor manchmal die Grenzen des Faktischen oder des Machbaren überschreiten. Fantasie ist hier nicht nur erlaubt, sie ist notwendig, ja geradezu ein Muss. Doch ist hier alles Fantasie?

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Blick ins Gehirn - Kann man Gedanken lesen lernen?

Vieles von dem, was wir denken, ist bzw. wird für andere sichtbar. Mimik, Gestik und Körperhaltung verraten weit mehr über uns, als uns bewusst ist. Und jeder Mensch besitzt die Fähigkeit, diese nonverbalen Signale zu deuten, wenn man darauf achtet: Sie ist uns angeboren und wichtiger Bestandteil normaler menschlicher Kommunikation. Wer seine Mitmenschen wirklich aufmerksam beobachtet, kann spüren, was in ihnen vorgeht - ganz ohne übersinnliche Fähigkeiten. "Es ist tatsächlich so einfach", sagt Thorsten Havener, Deutschlands wohl bekanntester Gedankenleser und Mentalmagier. "Die Gedanken, die wir haben, haben Auswirkungen auf unseren Körper. Alles, was Sie tun müssen, ist, genau hinzuschauen."

 

Ganz so einfach ist es nicht, wie oben beschrieben. Doch als ehemaliger "Senior Special Investigator" erhielt ich eine besondere Ausbildung hierzu, die weit mehr als das vorher Beschriebene umfasste und war ein wesentlicher Bestandteil meiner langjährigen Tätigkeit.

 

Auch wenn man mit derartigen Fähigkeiten sehr viel über andere Menschen erfahren kann, ist es ratsam nicht immer und nicht über alles zu reden. Vor allem nicht unter Freunden oder in der Familie!

Andere ...

Jeder Mensch hat seine ganz eigene Körpersprache. Verhaltensmuster, die bei uns in als höflich gelten, werden in anderen Ländern als Fauxpas gesehen werden. Manche Mechanismen greifen bei allen Menschen nahezu identisch. Wenn jemand bewusst eine Lüge ausspricht, blinzelt die Person häufiger als in anderen Situationen, in denen sie die Wahrheit sagen.

Auch ein unterwürfiger Blick auf den Boden suggeriert, „Ich kann deiner Beobachtung nicht standhalten!“

Überkreuzte Beine und verschränkte Arme bedeuten eine ablehnende Haltung, ein häufiger Griff an die Nase zeugt von Nervosität. All jene äußeren Begleiterscheinungen der inneren Gedankenwelt beweisen dem aufmerksamen Beobachter, dass ein anderer versucht zu flunkern. Was diese Person aber tatsächlich denkt, erzählen solche Gesten nicht. Die Interpretation ist situationsbedingt und hängt auch damit zusammen, wie gut du diesen Menschen kennst und wie wichtig die entdeckte Unstimmigkeit für dich persönlich ist.

Du kannst von der erkannten Lüge auf den eigentlichen Gedanken dann umso leichter schließen, desto mehr Zeit du mit dem jeweiligen Gesprächspartner bereits verbracht hast. Das Ammenmärchen eines Verwandten oder langjährigen Kollegen wirst du bestimmt ohne Probleme aufdecken können. Versuche deshalb, so rasch und so viel als möglich über andere Personen zu erfahren. Nutze das, was du erfährst dafür, auch völlig fremde Menschen schneller einschätzen zu können.  Quelle: https://open-mind-akademie.de/warum-hochsensitive-menschen-leicht-gedanken-lesen-koennen/

Eine weit verbreitete These besagt, dass die Körpersprache direkt verrät, was der andere denkt.  FOCUS-Online-Experte Norman Alexander hält das für einen Mythos und erklärt, wie Sie die Gedanken Ihres Gegenübers wirklich entlarven.

Wenn ich mit den Teilnehmern meiner Vorträge und Workshops das erste Mail über Gedankenlesen spreche, denken die meisten an das Beobachten und Deuten von Körpersprache. Eine Vielzahl an Büchern verspricht, das Denken des Gegenübers durch Mimik und Gestik zu entlarven. Und auch die Medien verbreiten diesen Irrglauben häufig. Menschen sind davon immer wieder fasziniert und es interessiert sie brennend, ihr Gegenüber anhand der Körpersprache zu durchschauen und Lügner zu entlarven. Am liebsten hätten sie eine Übersicht körpersprachlicher Signale, mit der sie sofort mit hundertprozentiger Sicherheit sagen können, was dem Gesprächspartner gerade durch den Kopf geht.

Eine Geste – viele Deutungsmöglichkeiten

Allerdings ist unsere Körpersprache sehr viel komplexer. Eine schematische Einordnung und Deutung  ist daher so gut wie unmöglich. Denn jedes Signal kann unterschiedliche Botschaften vermitteln. Ein typisches Beispiel dafür sind verschränkte Arme. Sie  können Ablehnung vermitteln, aber auch einfach damit zusammenhängen, dass diese Haltung für das Gegenüber angenehmer ist als die Arme hängen zu lassen. Vielleicht ist ihm auch kalt und er möchte sich dadurch wärmen. Möglicherweise weiß er einfach nicht wohin mit seinen Armen und verschränkt sie deswegen. Es gibt immer einen großen Spielraum zur Interpretation.

Auch die Experten kommen nicht immer zu einem eindeutigen Schluss. Ein sehr bekanntes Beispiel ist die „Merkel-Raute“ . Ist es eine Machtgeste oder doch einfach nur eine entspannte Haltung? In einem Punkt sind sich allerdings alle einig. Wenn es einen Unterschied zwischen den gesprochenen Worten und den körpersprachlichen Signalen gibt, wirkt dies unglaubwürdig und es ist Zeit, hellhörig zu werden. Jetzt gilt es genauer nachzuhaken, um herauszufinden, ob wir gerade belogen werden.

Von der Theorie in die Praxis

Um im täglichen Gespräch mehr über die Gedankenwelt des anderen herauszufinden, reicht schablonenartiges Bewerten der Körpersprache nicht aus. Menschen, die gut kommunizieren und auf das Gegenüber eingehen können, beobachten den Gesamtzusammenhang und achten dabei auf die kleinen Details, die andere übersehen. Oftmals können sie allein aus der Situation heraus auf mögliche Gedanken des Gesprächspartners schließen und diese geschickt ansprechen. Wer seine Wahrnehmung erweitert und auch mal die Perspektive verändert, wird schnell bemerken, dass es viel mehr zu entdecken gibt, als uns anfangs bewusst ist. Halten Sie Augen und Ohren offen, dann können Sie auf alles eingehen, was im Gespräch passiert und somit effektiv kommunizieren. Grundvoraussetzung dafür ist natürlich, dass Sie sich auch wirklich für Ihren Gesprächspartner interessieren.

Statt Gedanken mit einem festen Schema entschlüsseln zu wollen, kommt es vielmehr darauf an, auf die unterschiedlichen Charaktere und Situationen eingehen zu können. Die Kombination aus konzentrierter Beobachtung, fundierter Menschenkenntnis und intuitivem Gespür sind die entscheidenden Faktoren. Wer es dadurch schafft, in kurzer Zeit eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen und das Gegenüber zu öffnen, wird viel mehr über die wahren Motive und Bedürfnisse des anderen erfahren als der beste Körpersprachenleser analysieren kann. - Quelle: http://www.focus.de/wissen/experten/alexander/mythos-koerpersprache-wie-gedankenlesen-wirklich-funktioniert_id_3720032.html